Neue Fernwärmepreislisten zum 1. Oktober 2026
Trotz schwieriger weltpolitischer Lage nur moderate Preisänderungen
Die Preise für die Fernwärme im Versorgungsgebiet Niederrhein mit Dinslaken, Hünxe-Bruckhausen und Voerde sowie für das Versorgungsgebiet Voerde-Friedrichsfeld werden auf Grundlage der Preisänderungsklauseln jeweils zum 1. April und 1. Oktober eines Jahres angepasst.
Die Krise im Nahen Osten wirkt sich mittlerweile auch auf die Energiepreise und damit auch auf die neuen Fernwärmepreise zum 1. Oktober aus. Für die zur Preisgestaltung relevanten Indizes dienen die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Durchschnittswerte des gesamten ersten Halbjahres als Grundlage. Vor allem die stark gestiegenen Preise für Heizöl und Holz haben Einfluss auf den Anstieg des Arbeitspreises und konnten durch den nur leicht gesunkenen Wärmemarktindex nicht kompensiert werden.
Im Tarifgebiet Niederrhein ändert sich der Arbeitspreis moderat um 0,279 Cent/kWh von 9,800 Cent/kWh brutto auf 10,079 Cent/kWh brutto. In Friedrichsfeld zeigen sich die gestiegenen Energiepreise deutlicher. Der Brutto-Arbeitspreis erhöht sich auf 10,086 Cent/kWh und liegt damit auf dem Niveau des Tarifgebiets Niederrhein.
Die Jahresgrund- und Verrechnungspreise haben sich in beiden Tarifen nur geringfügig erhöht.

Übersicht über die Fernwärmepreise
Detaillierte Preisübersichten veröffentlicht die Fernwärmeversorgung Niederrhein hier auf der Homepage auf den Unterseiten des jeweiligen Versorgungsgebiets.
Die Fernwärmeversorgung Niederrhein gehört weiterhin zu den günstigen Fernwärmeanbietern in Deutschland. Ein bundesweiter Überblick über die Fernwärmetarife verschiedener Anbieter ist über die Transparenzplattform https://www.waermepreise.info abrufbar.
