Auch zukünftig mit Fernwärme sicher versorgt!

Wichtige Information für Eigentümer in der MSA-Siedlung Dortmund. Infotag am 7. September.

Fernwärme in der MSA-Siedlung

Zum 31.05.2026 endet die Fernwärmeversorgung der MSA-Siedlung in ihrer jetzigen Form.
Sie entscheiden, wie es weitergeht!

Aktionstag am 07.09.2024

Zwischen 09:00 und 15:00 Uhr findet auf unserem Gelände des Heizwerks Sanderoth 1 in Dortmund ein Informationstag statt. In den Vorträgen um
09:00 Uhr | 10:30 Uhr | 12:00 Uhr | 13:30 Uhr informieren wir Sie umfassend über die Situation in der MSA-Siedlung. Darüber hinaus stehen wir für Ihre Fragen als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung

Bitte haben Sie Verständnis, dass Ihre Fragen nicht vorab telefonisch, sondern am Aktionstag geklärt werden. Hierfür ist eine Anmeldung bis zum 26.07.2024 erforderlich.

Jetzt informieren und aktiv werden!

Seit den 60er Jahren versorgt die Fernwärmeversorgung Niederrhein (FN) ca. 8.600 Haushalte in Scharnhorst Ost und seit 1971 auch Ihre MSA-Siedlung mit komfortabler und klimaschonender Fernwärme.

In Scharnhorst Ost ist die FN nicht nur Wärmelieferant, sondern auch Eigentümer des Wärmenetzes, d.h. es wird in Sanierung und Modernisierung investiert. Für die MSA-Siedlung besteht lediglich ein Betriebsführervertrag mit dem Netzeigentümer LEG, dessen aktuelle Vertragslaufzeit am 31.05.2026 ausläuft. Ob die FN dann das mittlerweile fast 70 Jahre alte Netz der MSA-Siedlung übernehmen und sanieren kann, hängt u.a. davon ab, wie viele Eigentümer der Siedlung sich auch zukünftig für Fernwärme entscheiden werden.

Je mehr sich für die Fernwärme entscheiden, desto günstiger wird es letztlich für den Einzelnen.

Fernwärme ist immer so klimaschonend wie der Energieträger, mit dem die Wärme erzeugt wird. In Ihrem Versorgungsgebiet stammt die Wärme derzeit noch zu einem Großteil aus industrieller Abwärme der Deutschen Gasrußwerke. Die industrielle Abwärme steht ab dem 01.01.2026 nicht mehr zu Verfügung, deshalb plant die FN den Bau eines Biomasse-Heizkraftwerks in Derne. Dieses Heizkraftwerk soll die Dortmunder Stadtteile Scharnhorst Ost und Alt Scharnhorst zukünftig annähernd klimaneutral versorgen.

Zukünftige Fernwärme für die MSA-Siedlung

Wir möchten Sie auch über den 31.05.2026 hinaus zu unseren Kunden zählen. Um Sie in Zukunft sicher und verlässlich mit Fernwärme zu versorgen, muss das Leitungsnetz saniert und auf die heutigen Standards angepasst werden. Um Fernwärme effektiv nutzen zu können und keine Energie zu verschwenden, sind zudem Fernwärmeübergabestationen in den Häusern not­wendig, die das Fernwärmenetz hydraulisch von der Hausanlage trennen. Die Wärmetauscher in den Übergabestationen übergeben die Wärme an das Haussystem unter Berücksichtigung der in­di­vi­du­el­len Vorlauftemperatur, die sich auto­ma­tisch regeln lässt. Darüber hinaus wird durch die elektronische Regelung die Vor­lauf­tem­pe­ratur in Heißwasser­net­zen begrenzt, die Haus­ins­tal­lation kann mit Stan­dard­komponenten erfolgen – unabhängig von der Druckstufe des Fernwärmenetzes.

Die Kosten für die Fernwärme­über­gabe­sta­tion werden einmalig ca. 8.200 € brutto (6.900 € netto) be­tragen. Eine gute und günstige Inves­tition für die Zu­kunft, insbeson­dere da Sie durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bis zu 50 % der Brutto­kosten gefördert bekommen.

Im Vergleich zu anderen Versorgungsgebieten der Fernwärmeversorgung Niederrhein sind aktuell sowohl Grund- als auch Arbeitspreis für die MSA-Siedlung deutlich niedriger.

Das zu erneuernde Trassennetz in der MSA-Siedlung beträgt rund 10 km. Für die Sanierung sind ca. 5 Mio. Euro notwendig. Mit der notwendigen Sanierung des Wärmenetzes wird es leider auch zu einer Preiserhöhung kommen müssen, wenn die Fernwärmeversorgung für die Eigenheime in der MSA-Siedlung erhalten bleiben soll – unab­hängig davon, ob die FN das Fernwärmenetz übernimmt und die Versorgung fortführt oder ob dies möglicherweise durch Dritte erfolgt.

In welchem Umfang sich die Kosten durch diese Maßnahmen verändern, steht derzeit noch nicht konkret fest. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Insbesondere auch die Frage, wie hoch der Anteil der Eigentümer ist, die bereit sind, sich an der Maßnahme zu beteiligen – je mehr sich weiterhin für Fernwärme entscheiden, desto günstiger wird es für die Einzelnen.

Die Vorteile für Sie liegen auf der Hand, auch wenn die Grund- und Arbeitspreise, also Ihre laufenden Kosten, angepasst werden müssen.

Fernwärme ist komfortabel, geräuschlos und sicher. Die Investitionen, die nun auf Sie zukommen, wenn Sie weiterhin Fernwärme beziehen möchten, sind einmalig und zum Teil förderberechtigt. Ist die Kompaktstation einmal platzsparend im Keller installiert, leistet sie dort dauerhaft ihre Dienste.

Als Alternative zur Fernwärme in der MSA-Siedlung bleibt u.a. der Einbau einer Wärmepumpe. Diese ist dann sinnvoll, wenn das Haus energetisch saniert ist und Flächenheizungen (wie z.B. Fußbodenheizungen) vorhanden sind. Wärmepumpen können innen (z.B. im Keller) oder außen aufgestellt werden. Im Innenbereich fallen bauliche Maßnahmen in Form von Wanddurchbrüchen für die Luftkanäle an. Bei der Aufstellung im Außenbereich sollte ein Standort nah am Haus, aber mit ausreichendem Abstand zum Nachbarn gewählt werden. Eine Geräusch­ent­wick­lung lässt sich nicht gänzlich ausschließen. Die Lebensdauer einer Wärmepumpe beträgt im Schnitt 15 Jahre, dann muss sie meistens erneuert werden.

Persönlich für Sie da!