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TrinkwasserqualitÄt in Dinslaken
(Analyseergebnis 2)

Analyse des Trinkwassers vom 02.05.2011, durchgeführt durch das IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH.

Art der Analyse:
Untersuchung von Wasser auf chemische Parameter gemäß Anlage 3, TrinkwV 2001:
Indikatorparameter (ohne mikrobiologische Parameter)

Probenahmestelle:
Wasserwerk Löhnen, Trinkwasser.


Parameter Einheit Grenzwerte/
Anforderungen
Messwerte
Aluminium mg/l 0,2 -
Ammonium mg/l 0,51) < 0,020
Chlorid mg/l 250 15,9
Eisen mg/l 0,22) -
Färbung
(spektraler Absorbtionskoeffizient
Hg 436nm)
m-1 0,5 < 0,10
Geruchsschwellenwert - 2 bei 12 °C
3 bei 25 °C
-
-
Geschmack - für den Verbraucher annehmbar und ohne anormale Veränderung ohne
unauffällig
Elektrische Leitfähigkeit
bei 20°C
S/cm 2500 410
Mangan mg/l 0,053) < 0,010
Natrium mg/l 200 11,8
Organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) mg/l ohne abnormale
Veränderung
0,55
Oxidierbarkeit4) mg/l O2 5 -
Sulfat mg/l 2405) 52,4
Trübung NTU 1,06) < 0,10
pH-Wert - 6,5 - 9,5 7,71
Temperatur °C -

11,6

Calcitlösekapazität 7) mg/l 58) -3,6
109)
 
Zusätzliche Parameter, die zur Berechnung der
Calcitlösekapazität erforderlich sind.
Kalium mg/l - 2,2
Calcium mg/l - 70,9
Magnesium mg/l - 7,0
Summe Erdalkalien berechnet als Gesamthärte
Härtebereich
mmol/l
°dH
- 2,06
11,6
mittel
Nitrat mg/l 50 15,3
Säurekapazität bis pH 4,3
berechnet als
Karbonathärte
mmol/l
°dH
-
-
2,89
8,1
Basekapazität bis pH 8,2
berechnet als freie
Kohlensäure
mmol/l
mg/l
-
-
0,14
6,2
pH-Wert nach
Calcitsättigung
- - 7,60
Ionenbilanz (berechnet):
Kationenäquivalente
anionenäquivalente
Ionenbilanzabweichung

mmol/l
mmol/l
%

-
-
-

4,73
4,67
0,68


Beurteilung:
Hinsichtlich der Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen entspricht das Wasser den Anforderungen der Trinkwasserverordnung vom 21. Mai 2001 (TrinkwV 2001).

Erläuterungen:
1)   Geogen bedingte Überschreitungen bleiben bis zu einem Grenzwert von 30mg/l außer Betracht.
2)   Geogen bedingte Überschreitungen bleiben bei Anlagen mit einer Abgabe von bis 1000m3 im Jahr bis zu 0,5 mg/l außer Betracht
3)   Geogen bedingte Überschreitungen bleiben bei Anlagen mit einer Abgabe von bis 1000m3 im Jahr bis 0,2 mg/l außer Betracht.
4)   Dieser Parameter braucht nicht bestimmt zu werden, wenn der Parameter TOC analysiert wird.
5)   Geogen bedingte Überschreitungen bleiben bis zu einem Grenzwert von 500 mg/l außer Betracht.
6)   Der Grenzwert gilt am Ausgang des Wasserwerks.
7)   Positive Werte bedeuten eine Calcitlösekapazität,
negative Werte bedeuten eine Calcitabscheidekapazität
8)   Die berechnete Calcitlösekapazität am Ausgang des Wasserwerks darf 5 mg/l CaCO3 nicht überschreiten; diese Forderung gilt als erfüllt wenn der pH-Wert am Wasserwerksausgang ≥7,7 ist.
9)   Bei der Mischung von Wasser aus zwei oder mehr Wasserwerken darf die Calcitlösekapazität im Verteilungsnetz den Wert von 10 mg/l nicht überschreiten.
 


 
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