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Zeitstandverhalten von PUR-SchÄumen in praxisgealterten Kunststoffmantelrohren hinsichtlich WÄrmedÄmmung und Festigkeit

Kunststoffmantelrohre werden seit Mitte der 70er Jahre in der Fernwärme eingesetzt. Während die technologischen Eigenschaften des Stahl-Mediumrohres hinreichend bekannt sind, gibt es über das Alterungsverhalten des Kunststoffmantels, bestehend aus einer PUR-Wärmedämmung und einem PE-Mantel, keine langfristigen praxisgestützten Erfahrungen. Die technologischen Eigenschaften wie Festigkeit und Wärmedämmung werden bislang nur für künstlich im Labor gealterte Kunststoffmantelrohre ermittelt.
Dabei wird eine beschleunigte Alterung des PUR-Schaums durch erhöhte Temperaturbelastung erreicht, wobei ein Zusammenhang zwischen Alterungstemperatur und Alterungsbeschleunigung nach Arrhenius unterstellt wird.
Ziel des Vorhabens ist es, praxisgealterte Kunststoffmantelrohre, die bereits einige Jahre im Einsatz waren hinsichtlich ihrer technologischen Kennwerte zu untersuchen, um so Aussagen über die zu erwartende Lebensdauer zu gewinnen.

Hierzu stellen mehrere Fernwärmeversorger
(BEWAG Berlin, HEW Hamburg, Stadtwerke Leipzig, Stadtwerke Lemgo, Fernwärmeversorgung Niederrhein) Rohrstücke aus den eigenen Netzen zur Verfügung, die bei den Instituten der IMA Dresden und der Fachhochschule Lausitz, sowie dem Schaumhersteller Elastogran untersucht werden.

Die Projektkoordinierung hat die GEF Chemnitz.
Das Projekt wird über den Projektträger Jülich ( www.fz-juelich.de) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gefördert.

 
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