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Potentialstudie mobile KÄlte

Herkömmliche Kälteversorgungen auf Basis von Kompressionskälte erzeugen mittels elektrischer Energie nach dem Kühlschrankprinzip Kälte zur Klimatisierung. Eine Alternative stellen Absorptionskältemaschinen dar, die mittels Wärmezufuhr Kälte produzieren können. Wird dabei Abwärme als Wärmequelle genutzt, sind die Anlagen unter Umweltgesichtspunkten wesentlich vorteilhafter gegenüber den herkömmlichen Kälteerzeugern. Da der Markt für Klimakälte in ganz Europa stetig wächst, ist eine Entwicklung vorhersehbar, in der bald die jahreszeitliche Stromspitzen in den Versorgungsgebieten nicht mehr im Winter liegt, sondern sich zum Sommer hin verschiebt.
Die Absorptionskälteanlagen sind allerdings im Vergleich zur Kompressionskälte mit höheren Investitionen verbunden, so dass eine Wirtschaftlichkeit nur bei hoher Auslastung gegeben ist.

Ziel des Projektes ist es, sinnvolle Geschäftsmodelle zu entwickeln, um Kälte zentral in gut ausgelasteten Anlagen umweltfreundlich aus Abwärme zu erzeugen und diese mittels Containern zum Ort des Verbrauchs zu transportieren.

Das Projekt wird über den Projektträger Jülich (www.fz-juelich.de) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gefördert.

 
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