|
Stellungnahme der Stadtwerke Dinslaken GmbH zur Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Zusammenhang mit Wasserrohrbrüchen in Hausinstallationen:
Dinslakener Trinkwasser ist korrosionsunauffällig!
Aufgrund der Lochkorrosionserscheinungen, die in der Vergangenheit gelegentlich in Kupfer-Hausinstallationen des Dinslakener Versorgungsgebietes aufgetreten sind, wurden seitens der Stadtwerke bereits umfangreiche korrosionschemische Trinkwasser- und Materialuntersuchungen in Auftrag gegeben.
Sämtliche Ergebnisse dieser Untersuchungen des IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung in Mühlheim und des TZW (Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe) besagen, dass die von den Stadtwerken Dinslaken verteilte Wasserbeschaffenheit aus korrosionschemischer Sicht nicht auffällig ist und somit als Korrosionsursache ausscheidet.
Seit Juli 2008, bereits während der Errichtung der Nanofiltrationsanlage im Wasserwerk Löhnen, wurden die Auswirkungen der durch das neue Aufbereitungsverfahren veränderten Wasserchemie auf die verschiedenen Rohrwerkstoffe und Verbindungstechniken untersucht.
Auch die Resultate aller in diesem Zusammenhang stehenden Versuchsreihen belegen eindeutig, dass mit der Aufnahme des Teillastbetriebes der Nanofiltrationsanlage am 9. Juni 2009 keine Veränderung des Korrosionsverhaltens in Kupfer- und Eisenrohren zu erwarten ist. Das gegenwärtig verteilte Trinkwasser der Stadtwerke ist ebenso wie das später zu erwartende vollständig nanofiltrierte und aufgehärtete Wasser sogar weniger korrosiv als das frühere enthärtete Trinkwasser.
Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse können im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Dinslaken sämtliche Rohrwerkstoffe uneingeschränkt in Hausinstallationen eingesetzt werden.
28.10.2010
|