| Für die Stromkunden erhöhen sich ab dem 01.01.2007 die Kosten. Die Tarifgenehmigungsbehörde NRW hat den Antrag der Stadtwerke Dinslaken uneingeschränkt genehmigt – im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, die Preisabschläge von ca. 30 % und mehr hinnehmen müssen. Im Laufe des Jahres 2006 hatten die Stadtwerke Dinslaken mehrfach berichtet, dass sich die Strompreise auf hohem Niveau bewegen. Dieser Trend setzt sich auch für das Jahr 2007 fort. Einen Grund für die hohen Strompreise sehen die Stadtwerke darin, dass nur vier große Unternehmen (RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW) 80 % der deutschen Stromerzeugung besitzen. Die Stadtwerke Dinslaken begrüßen daher die Bemühungen des Bundeswirtschaftsministeriums und der Bundesnetzagentur, mehr Wettbewerb bei der deutschen Stromerzeugung zu fördern. Die Stadtwerke Dinslaken werden zukünftig auch verstärkt in die Stromproduktion einsteigen.
Die Stadtwerke konnten aufgrund des strukturierten Stromeinkaufs in mehreren Scheiben bei unterschiedlichen Anbietern die Auswirkungen der Strompreissteigerungen auf dem Markt auf die Dinslakener Strompreise dämpfen.
Ab dem 01.01.2007 erhöht sich der Netto-Arbeitspreis um 1,64 Cent/kWh und die Mehrwertsteuer um 3 Prozentpunkte. Für einen Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch ergeben sich monatlich Mehrkosten (brutto) von 7,06€.
Freuen können sich junge Familien. Diese unterstützen die Stadtwerke bei der Stromversorgung im Jahr 2007 mit einem wirtschaftlichen Vorteil von 25,00 € pro Kind.
Dieser Vorteil wird für jedes im Haushalt in Dinslaken lebende Kind der Geburtsjahrgänge 2001 – 2007 gewährt, soweit für das Jahr 2007 ein Strom-Sondervertrag „Junge Familie“ mit den Stadtwerken Dinslaken abgeschlossen wird.
Einfach sich den entsprechenden Antrag bei den Stadtwerken oder im Internet besorgen und mit einer Fotokopie der Geburtsurkunde(n) zurückgeben. Alles Weitere erledigen die Mitarbeiter die Stadtwerke. Antragsformulare sind ab 19.12.2006 erhältlich.
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