zur Startseite Kontakt Sitemap Impressum  |  Datenschutz  |  Notfallnummern 
 
Konzern Gesellschaften Produkte Online Services Aktuell
Pressemitteilungen
Veranstaltungen
Tipps und Hinweise
DinCard News
 

Offizielle Eröffnung der Erdgastankstelle Dinslaken am 17.01.2008


Einmal voll tanken, bitte. Die Fahrt zur Tankstelle ist zu einem kostspieligen Vergnügen geworden.
Aber es gibt eine clevere Alternative: Mit Erdgas im Tank kann man günstig fahren. Der Abgabepreis von Erdgas liegt bei rund 0,96 EUR/kg. Dies entspricht vom Energiegehalt her einem Benzinpreis von durchschnittlich 0,65 EUR/Liter. Mit Erdgas vermindern sich also die Kraftstoffkosten im Vergleich zu Benzin um rund 50 Prozent (Diesel etwa 30 Prozent).
Der Preis für Erdgas als Kraftstoff wird auch langfristig stabil bleiben. Denn im Energiesteuergesetz ist für Erdgas ein günstiger Mineralölsteuersatz bis Ende 2018 festgeschrieben worden. Dies bedeutet langfristige Planungssicherheit für die Automobilhersteller und die Gasversorgungsunternehmen - und damit auch einen entscheidenden Preisvorteil gegenüber konventionellen Kraftstoffen für die Fahrer von Erdgasfahrzeugen. Bei einem Durchschnittsverbrauch von sieben Litern und einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern kann ein Autofahrer mit einem Fahrzeug der Mittelklasse so 900 EUR im Jahr sparen.

Erdgas tanken in Dinslaken
Seit Mitte Dezember 2007 gibt es eine Erdgastankstelle in unserer Stadt – die erste Erdgastankstelle der Stadtwerke Dinslaken GmbH. Die Errichtung der Tanksäule mit zwei Zapfstellen erfolgte in Kooperation mit der Westfalen AG als Eigentümerin und Herrn Ernst Vollmer als Pächter der Markant-Tankstelle an der Kurt-Schumacher-Str. 236 in Dinslaken-Hiesfeld. Der repräsentative Standort mit seiner unmittelbaren Nähe zur Autobahn-Auffahrt Dinslaken-Süd (A3) und zur Autobahn-Auffahrt Dinslaken-Zentrum (A59) sowie der 24-Stunden Service machen diese Tankstelle nicht nur für Dinslakener Erdgasfahrzeughalter sehr attraktiv. Der Verkaufspreis für den Kraftstoff Erdgas H liegt zur Zeit bei 95,9 Cent pro Kilogramm. Anlässlich der offiziellen Eröffnung beträgt der Verkaufspreis im Zeitraum 17.01.2008 bis 20.01.2008 sogar nur 49,9 Cent pro Kilogramm.

Erdgastankstellen in Deutschland
Schon heute gibt es in Deutschland 773 Erdgastankstellen – mehr als die Hälfte davon bereits öffentliche Marken-Tankstellen. Monatlich werden etwa zehn weitere Erdgaszapfsäulen in Betrieb genommen. Allein an den Autobahnen entstehen bis Ende 2008 rund 150 neue Erdgastankstellen.
In wenigen Jahren soll dann nach Aussage der „erdgas mobil GmbH“, einer Gesellschaft von 19 Gasversorgungsunternehmen, in Städten alle fünf Kilometer, in Mischgebieten alle zehn bis 15 Kilometer und in ländlichen Gebieten alle 20 bis 25 Kilometer eine Erdgaszapfsäule verfügbar sein. Mit diesem flächendeckenden Tankstellennetz wäre die Versorgung für etwa eine Million Erdgasfahrzeuge gewährleistet.

Funktionsweise: Wie kommt das Erdgas in den Tank?
Erdgas ist an öffentlichen Gastankstellen mit Schnellbetankung ebenso leicht, so schnell und gefahrenfrei zu tanken wie Benzin oder Diesel. Die Hände bleiben dabei sauber. Einfach die Füllkupplung auf den Füllstutzen setzen, Hebel um 180 Grad drehen, und der Tankvorgang kann gestartet werden. Ist der Tank voll, wird der Tankvorgang automatisch beendet.

Entscheidend ist, was hinten rauskommt
Die globale Kohlendioxid-Minderung gehört neben der Einhaltung der EU-Luftqualitätsziele und der Lärmminderung zu den dringendsten umweltpolitischen Herausforderungen der Verkehrspolitik. Der Ausstoß von Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid-, Ruß- und anderen Partikelemissionen wird beim Einsatz des Kraftstoffs Erdgas nahezu vollständig vermieden. Von allen fossilen Energieträgern weist Erdgas bei der Verbrennung die günstigste Kohlendioxid-Bilanz auf: Im Vergleich zu einem Benziner verursacht Erdgas zum Beispiel bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid und trägt bis zu 80 Prozent weniger zur Smogbildung bei. Die „weichere" Verbrennung des Erdgases vermindert zudem das Motorgeräusch deutlich.

Vergleich zum Benzinfahrzeug (100%)
bis 25% weniger Kohlendioxid (CO2)
75% weniger Kohlenmonoxid (CO)
80% weniger krebserregende Kohlenwasserstoffe (HC)

Vergleich zum Dieselfahrzeug (100%)
50% weniger Kohlenmonoxid (CO)
80% weniger krebserregende Kohlenwasserstoffe (HC)
bis zu 99% weniger Russpartikel
80% weniger Stickoxide (NOx)

Insbesondere Dieselfahrzeuge tragen zur Belastung durch Russpartikel bei (Feinstaub gilt als gesundheitsbeeinträchtigend). Der Ausstoß von Russpartikeln wird bei Erdgasfahrzeugen fast vollständig vermieden. Bei Erdgas beträgt die Schadstoffreduzierung im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug bis zu 99 Prozent.

Fördermittel
Erdgasfahrzeuge werden immer beliebter. Vor allem dann, wenn sie auch finanziell gefördert werden. Gleich aus zwei Fördertöpfen kann unter Umständen ein Zuschuss erfolgen:

Energieversorger
In der Regel fördern die örtliche Energieversorgungsunternehmen im Rahmen einer einmaligen Zahlung oder in Form von Tankgutscheinen für Erdgas die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen. In Dinslaken gibt es z.B. für Energiekunden der Stadtwerke einen Tankgutschein in Höhe von 500 kg.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen, die erdgasbetriebene Fahrzeuge anschaffen möchten.
Die KfW kann Investitionen in erdgas- oder biogasbetriebene Fahrzeuge grundsätzlich aus ERP-Mitteln (Finanzierungsanteil bis 50% der förderfähigen Investitionskosten) finanzieren.

17.01.2008


 
Quickfinder
Suche